Personen- und Dienstleistungsverzeichnis

Wohngeld 

Unterlagen

Wohngeldantrag
Den Vordruck Wohngeldantrag halten wir in der Wohngeldstelle für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Landesministeriums für Bauen und Verkehr (Link weiter unten auf dieser Seite unter "Anträge"). Reichen Sie den ausgefüllten Antrag bitte anschließend per Post ein. Oder nutzen Sie den Online-Vordruck und senden Sie den Antrag an folgende E-Mail-Adresse:
geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Einkommensnachweis
Als Einkommensnachweis reichen die Lohn-/Gehaltsabrechnungen der letzten 12 Monate (ab Antragsstellung) aus oder verwenden Sie den Vordruck “Verdienstbescheinigung“, den Sie auch in unserer Wohngeldstelle erhalten. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Landesministeriums für Bauen und Verkehr (siehe "Downloads/Links").

Bescheinigung des Vermieters
Den Vordruck der Vermieterbescheinigung halten wir in unserer Wohngeldstelle für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Landesministeriums für Bauen und Verkehr (siehe "Downloads/Links").

Nachweis über die Zahlung der Miete
(zum Beispiel Kontoauszüge über die letzten zwei Mietzahlungen)

Gebühren

Es fallen keine Gebühren an.

Rechtsgrundlagen

Wohngeldgesetz (WoGG)

Hinweise

Änderung des Wohngeldgesetzes ab 1. Januar 2016

Das Wohngeldgesetz hat sich zum 1. Januar 2016 geändert.

Was hat sich geändert?

  • das Wohngeld wurde angehoben
  • die Einkommensgrenzen wurden erhöht
  • die Höchstbeträge für die maximal zuschussfähigen Mieten bzw. Belastungen wurden erhöht.

Darüber hinaus wurden einige inhaltliche Änderungen beschlossen, von denen vor allem Haushalte mit Kindern profitieren. Es werden sich spürbare Verbesserungen ergeben. Eine Darstellung der Einkommensgrenzen ist nicht möglich, weil auf die weitere Verwendung der bisherigen Wohngeldtabelle verzichtet wurde. Die neuen Höchstbeträge für die Miete/Belastung, die bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigt werden können, sind in nachfolgender Tabelle dargestellt:

Maximale Miete beziehungsweise Belastung:

Haushaltsmitglieder  

bis 31. Dezember 2015 Mietenstufe I 

ab 1. Januar 2016
Mietenstufe I

 1

 292 EUR

 312 EUR

 2

 352 EUR

 378 EUR

 3

 424 EUR

 450 EUR

 4

 490 EUR

 525 EUR

 5

 561 EUR

 600 EUR

 Je weitere Person  

+ 66 EUR

+ 71 EUR


Übersicht der Einkommensgrenze

Mietenstufe I / Arbeitnehmerpauschale 1.000 EUR

Diese Tabelle bietet nur einen groben Anhaltspunkt – individuelle Freibeträge z.B. für Schwerbehinderung können nicht abgebildet werden. Hier hilft nur eine Berechnung weiter.

 

Grenze für monatliches Bruttoeinkommen (ohne Kindergeld) in EURbei einem Verdiener vor einem pauschalen Abzug von...%

Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder

0%

(z.B. ALGI)

10%

(z. B. Rentner)

20%

(z. B. Beamter)

30%

(z. B. Arbeitnehmer)

 1

856,26 EUR

951,40 EUR

1.070,33 EUR

1.223,23 EUR

 2

1.167,26 EUR

1.297,58 EUR

1.459,77 EUR

1.668,31 EUR

 3

1.427,38 EUR

1.585,98 EUR

1.784,23 EUR

2.039,12 EUR

 4

1.909,53 EUR

2.121,70 EUR

2.386,91 EUR

2.727,90 EUR

 5

2.179,27 EUR

2.421,42 EUR

2.724,09 EUR

3.113,25 EUR

Erläuterung zur Tabelle:

Die Tabelle gibt die höchstmöglichen Einkommensbeträge wieder, die in Salzkotten (Mietenstufe I) gelten. Die angegebenen Einkommensbeträge werden nur bei entsprechend hohen Mieten wirksam. Bei niedrigeren Mieten sind die Einkommensgrenzen niedriger. Bei der Einkommensberechnung im Wohngeldrecht wird vom Bruttoeinkommen ausgegangen. Von diesem Betrag werden jeweils 10% für die Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

Wann erhalten Sie das höhere Wohngeld?

Sie beantragen erstmals Wohngeld?

Wohngeld wird ab dem 1. des Monats gezahlt, indem der Wohngeldantrag gestellt wird.

Ihr Antrag auf Wohngeld wurde in der Vergangenheit abgelehnt?

Durch die Änderung des Wohngeldgesetzes besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, dass nun ab dem 1. Januar 2016 ein Wohngeldanspruch besteht. Es kann sich daher lohnen, einen neuen Antrag zu stellen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie gegebenenfalls mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen müssen. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle gerne zur Verfügung.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat zur Wohngeldreform 1. Januar 2016 ein Faltblatt veröffentlicht, das Sie über den Bereich "Downloads/Links" erreichen können.